My so-called Luck

Ein Blog, der all den kleinen inspirierenden Dingen des Lebens gewidmet ist.

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Spargelzeit: Zeit für Spargelsalat!

Frisch angerichtet: Spargelsalat mit Himbeeren. Bild von Franzi.

Endlich ist es wieder so weit: Spargelzeit! Ich liebe Spargel, weiß oder grün – völlig egal :). Und da es nicht jeden Tag Sauce Hollandaise geben kann, bringe ich mit Spargelsalat ein wenig frische Abwechslung in die Frühlingszeit.

Rezept:

Zutaten: 1 kg weißer Spargel (geputzt und geschält), 1 Avocado (gewürfelt), 400 g Himbeeren, 1 Handvoll Basilikumblätter (gehackt), 1 Schalotte (gehackt), Saft einer Orange, 2 EL Aceto Bianco, 1 EL Honig, 2 EL Olivenöl, 1 TL Vanillezucker, Salz, Pfeffer, Zucker.

Zubereitung:

Den Spargel für etwa 20 Minuten in Salzwasser mit einer Prise Zucker kochen, abtropfen und abkühlen lassen. In mundgerechte Stücke schneiden. Avokadowürfel, Spargel, Zwiebel, Basilikum und Himbeeren in eine Schüssel geben. Orangensaft darübergießen. Ein Dressing herstellen: Dazu Olivenöl, Honig, Aceto Bianco und Vanillezucker mixen. Mit Salz und Pfeffer würfeln und zu dem Salat geben.

Bon Appétit :)!

Frisch eingezogen: String-Regale!

Ein (Kaffee-)Regal für unsere Küche…

Sooo… der Einzug ist geschafft. Seit dem Wochenende wohnt Stephan jetzt ganz offiziell und mit all seinem Hab und Gut bei mir. Meine – also besser gesagt unsere – 33 Quadratmeter sind recht übersichtlich, trotzdem haben wir es geschafft, dass eine Freundin bei ihrem letzten Besuch meinte, die Wohnung sähe nach Stephans Einzug größer aus als vorher :). Richtig viel haben wir eigentlich gar nicht verändert. Klar, beide mussten wir kräftig aussortieren und Stephans dunkle WG-Möbel durften hier auch nicht rein. Die größte Veränderung sind aber die neuen – wie ich finde sehr schicken – Regale an unseren Wänden: Ein kleineres in der Küche (für Stephans Kaffeezubehör) und ein großes im Wohnzimmer (für unsere Kochbücher).

Als ich überlegt habe, was für ein Regal ich haben wollen würde, dachte ich sofort an das alte “Leiter-Regal” in meinem ehemaligen Kinderzimmer (ein ähnliches sieht man HIER). Nach ein wenig Recherche stellte ich fest, das man solche Regale jetzt “String” nennt und es sich dabei um einen Designklassiker aus Schweden handelt. Außerdem hängen sie in faktisch jeder Wohnung von Instagram-Leutchen, denen ich mittlerweile zum Thema “Interior” folge.

Aber Mainstream hin oder her, ich fand die Regale trotzdem totschick und passend für unsere Wohnung. Stephan war zum Glück auch meiner Meinung, der Plan wurde in die Tat umgesetzt und wir haben drei weiße String Pockets gekauft. Das Ergebnis macht mich glücklich und kann auf den Fotos bewundert werden.

Tanzt alle gut in diese erste Maiwoche und macht euch einen schönen freien Dienstag!

Eine kleine Neben-Anekdote zu dem Wohnzimmerregal: Das sollte eigentlich im Schlafzimmer hängen. Der Strommesser ist jedoch vor dem Bohren an so ziemlich jeder Stelle in dem Raum ausgerastet. Nachdem ich kräftig die Wände angepöbelt habe (und Stephan beleidigt war, weil er dachte ich meckere mit ihm), haben wir uns für das Wohnzimmer als Herberge für das Regal entschieden. Eine gute Entscheidung :).

** Das ist natürlich keine Werbung. Wir haben die Regale selbst gekauft (und montiert). Ich finde sie schön und wollte das gerne mit Euch teilen :).**

… und ein (Kochbuch-)Regal für unser Wohnzimmer. Alle Bilder von Franzi.

Auf meiner Playlist 4-18!

Die Blüten der Bäume sind in den letzten zwei Wochen explodiert und schon beinahe wieder verblüht. Jetzt würde man meinen, meine Playlist müsste sich mit fröhlichen Frühlingssongs füllen. Doch das ist ganz und gar nicht der Fall – ich mag wohl die dramatischen Momente in der Musik. Aber eines müssen sie doch haben: Etwas Echtes und Unverfälschtes. Drei Songs, die das für mich schaffen hört Ihr weiter unten, wenn Ihr mögt.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anhören!

Cracker Drool von Goat Girl:

Goat Girl machen sonderbare Musik – dieser Song erinnert mich an den Pulp Fiction Soundtrack. Er würde aber auch hervorragend als Serienmusik zu True Blood passen. Wunderbar schräg!

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https://youtu.be/FSpzsO1RDTM

Hate You von Kate Nash:

Kate Nash singt ein Anti-Liebeslied und das mit ganz viel gute Laune (plus einer gehörigen Prise Hass). Ich mag wohl einfach tragische Liebeslieder, unten kommt auch noch eins… das hat zum Glück gar nichts mit meinen aktuellen Gefühlszustand zu tun :).

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https://youtu.be/d2D0uuT_cT0

November Blue von The Avett Brothers:

Ein melancholischer Song, der sicher nicht in den April passt, aber mit seiner rohen Echtheit einfach überzeugt.

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https://youtu.be/gV_SyNfnPxI

Ostern in Norditalien!


Blick von San Luca auf die Emilia-Romagna. Alle Bilder von Franzi.

Stephan und ich waren über Ostern für anderthalb Wochen in Norditalien: Mit dem Zug ging es erst von Hamburg nach München, dann am nächsten Tag von München nach Bologna. Dort hatten wir eine wunderbare AirBnB-Wohnung. Doch wir haben nicht nur Bologna erkundet – mit dem Zug war es nur ein Katzensprung nach Florenz und Rimini. Alle drei Städte haben sich total gelohnt:

Bologna war super zum Wohnen, Essen, Wein trinken und Kultur erleben – schlicht zum Genießen :).

Florenz war vollgepackt mit Touris (im Sommer möchte ich da nicht unbedingt sein), aber es lohnt sich: Die Kathedrale ist wirklich bombastisch anzusehen und ich konnte mir einen lang gehegten Traum erfüllen und endlich Michelangelos David besuchen. Die Uffizien haben wir allerdings ausgelassen und stattdessen eine megaleckere (glutenfreie) Pizza genossen.

Nach Rimini wollte ich vor allem, um mal wieder das Meer zu sehen. Der Charme der 1950er/60er umweht die Stadt noch immer. Die alten Hotelburgen haben mich an den Look der Wes Anderson Filme erinnert. Leider ist die goldene Zeit dieser Urlaubshochburg jedoch schon lange vergangen, was man diesem Teil der Stadt auch deutlich anmerkt. Ein italienisches Foodtruck-Festival im Sonnenschein, der Hafen und die Altstadt waren dagegen unsere absoluten Rimini-Highlights.

Unten kommen noch ein paar Foto-Impressionen und (kulinarische) Höhepunkte. Bei so vielen tollen Eindrücken war es wirklich schwer, sich für eine Auswahl zu entscheiden :).

Ich wünsche Euch eine wunderbar sonnige Frühlingswoche mit viel la dolce vita :)!

Bologna:


Blick von den Due Torri auf Bologna.

 


Die ganze Stadt ist mit solchen tollen Torbögen überdacht – ich liebe vor allem die reich verzierten Böden!

 


Nachdem man die 666 überdachten Stufen nach San Luca hinauf gewandert ist, wird man mit diesem unglaublichen Blick belohnt.

 


Diese wundervolle Patina an den Häusern in Bolognas Altstadt! Und das schöne Licht!

 


In Bologna lohnt sich es sich auch ganz besonders, die alte Universität, das “Archiginnasio”, zu besuchen! Hier ein Blick in die Bibliothek, toll ist aber auch der alte Anatomiesaal!

 


Durch dieses kleine Fenster (klarer Instagram-Hotspot – aus den Massen davor zu schließen) lässt sich erahnen, dass Bologna von einem Kanalnetz durchzogen ist. Heutzutage ist vieles davon überbaut.

Florenz:


Der Blick auf die Kathedrale ist wirklich sehr, sehr eindrucksvoll!

 


Okay, wir haben vielleicht 1,5 Stunden bei der Accademia anstehen müssen, aber ich wollte ihn unbedingt sehen: Michelangelos David. Hat sich gelohnt :)!

 


Ein bisschen weniger Touri-Trubel gab es auf der anderen Seite des Flusses Arno.

 


Wir sind zum Piazzale Michelangelo hinauf gewandert und haben die Stadt in aller Ruhe von oben genossen.

 


…Okay, ein paar Touris waren hier natürlich auch. Aber im Vergleich mit der Innenstadt war das wirklich harmlos und entspannend :).

 


Überspannt wird der Arno von einer Reihe von Brücken. Das hier ist wohl die bekannteste: Ponte Vecchio!

 


Das Abendlicht stand der Stadt wirklich sehr gut…

 


…weil es so hübsch war, gleich noch ein Abendbild!

 

Rimini:


Ich wollte unbedingt das Meer sehen und war noch nie an der Adria. Check! Check!

 


Die Badekabinen spiegeln noch ein bisschen Gefühl der 1950er/60er wider, als Rimini der Hotspot für deutsche Urlauber war.

 


Einer der ältesten Ehrenbögen: Der eindrucksvolle Augustusbogen!

 


Beschaulicher als am Meer geht es am Hafen von Rimini zu.

 


Unbedingt sehenswert ist die Tiberiusbrücke, die bereits seit dem Jahr 20 n. Christus dort steht.

 

Woran man in Norditalien nicht vorbei kommt:


Kaffee! Besonders mit einem Kaffeeliebhaber wie Stephan. An jeder Ecke gibt es allerfeinste Espressi und Cappuccinos!

 


Eis – natürlich! Hier in La Sorbetteria Castiglione. Auch lecker: Gianni und die Cremeria Funivia Bologna (ich liebe deren Orangeneis)!

 


Aperol – gab es keinen Kaffee, gab es Wein oder einen lecker-frischen Aperol-Spritz!

 


Apperitivo – Leckereien, die ab etwa 19h in den Bars zum Getränk mitserviert werden. Oft gibt es auch ein Buffet. Das Tarcaban Café hatte für mich das beste Apperitivo-Buffet (mit einer großen vegetarische Auswahl).

 


Käse und Wein – auf dem Bild bei La Prosciutteria Bologna. Im Altotasso ist der Wein (und die Stimmung) aber auch fantastisch.

 
Delikatessen! Da muss man einfach zuschlagen und ein bisschen was nach Hause mitnehmen. Hier bei Ceccarelli.

 


Roller! Wirklich, sie waren überall :)!

 

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Audrey Niffenegger: Die Frau des Zeitreisenden!

©Bild: Franzi.

Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger habe ich nicht ganz freiwillig gelesen. Stephan hat es mir im Italienurlaub in die Hand gedrückt und gemeint, es wäre bestimmt etwas für mich. Auf der langen Heimreise mit dem Zug ist mir dann meine eigene Lektüre ausgegangen und so habe ich mit dem Lesen angefangen. Viele Stunden später war ich dann durch und wusste

a) warum ich es ursprünglich nicht lesen wollte (und auch den Film nie gesehen habe) und

b) warum Stephan der Meinung war, dass das Buch doch etwas für mich sei.

Ich hab immer Abstand von dem Buch genommen, weil ich das Gefühl hatte, dass es ein tieftrauriges Element besitzt: Clare kennt Henry schon seit ihrem sechsten Lebensjahr. Henry lernt Clare jedoch erst mit Anfang dreißig kennen. Er ist ein Zeitreisender und besucht die heranwachsende Clare regelmäßig nachdem er sie kennengelernt hat. Was daran tieftraurig ist? Das Ungewisse, das ständig diese Beziehung umweht und das nicht Beständige.

Trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es für die beiden ausgeht. Die Story ist spannend und originell. Das Fantastische schadet ihr nicht.

Aber: Das Buch hat deutliche Längen und hätte gerne 100 Seiten kürzer ausfallen dürfen. Es gibt Kapitel deren Bedeutung mir im Nachhinein nicht ganz klar sind sowie lange Ausschweifungen zur Papiermacherei (Clare ist Künstlerin). Zudem gibt es Inkonsistenzen in der Geschichte und eine deutliche Herausarbeitung von Klassenunterschieden in der Gesellschaft (alle Bediensteten sind Schwarz oder Ausländer), die mir so gar nicht gefallen.

Ich bin aber dennoch froh, dass ich es am Ende doch noch gelesen habe und vergebe hiermit **** (von 5 möglichen).

Habt einen bezaubernden Start in die neue Woche!

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Kichererbsen-Eintopf mit eingelegter Zitrone!

Kichererbsen-Eintopf mit eingelegter Zitrone. ©Bild: Franzi.

Ich bin Euch noch ein Rezept mit den eingelegten Zitronen schuldig und hier kommt es endlich: Kichererbsen-Eintopf mit eingelegter Zitrone, eine Abwandlung von Anna Jones Rezept aus dem Buch a modern way to eat.

Rezept: Für 3-4 Personen.

Zutaten:

Olivenöl, 1 rote Zwiebel (gehackt), 2 Karotten (geschält und gehackt), 1 Knoblauchzehe (gepresst), Salz, Pfeffer, 1 Dose gehackte Tomaten, 1 Dose Kichererbsen (abgetropft und abgespült), 1 TL Instant-Gemüsebrühe, 1 Zimtstange, 1 eingelegte Zitrone (halbiert und Kerne entfernt), 1 Handvoll Rosinen, 100 g Quinoa, 1 Bund Petersilie (gehackt), 1 Prise Safranfäden, 4 EL Naturjoghurt, 4 Handvoll Rucola, 1 kleine Handvoll geröstete Pinienkerne.

Zubereitung:

Olivenöl bei mittlerer Temperatur in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel, die Karotten, den Knoblauch und eine Prise Salz hineingeben und 10 Minuten anbraten.

Tomaten und Kichererbsen hinzufügen, beide Dosen mit Wasser auffüllen und dazugießen. Gemüsebrühe, Zimtstange, eingelegte Zitronenhälften, Rosinen und den Quinoa hineingeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und 20-30 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen. Notfalls etwas Wasser nachgießen.

Inzwischen Safran mit etwas kochendem Wasser in eine Schüssel geben und 5 Minuten einweichen lassen. Dann den Joghurt und eine Prise Salz hinzufügen und gut vermischen.

Den Eintopf mit Salz und Pfeffer nachwürzen, die Petersilie unterrühren und das Innere aus den Zitronenhäften rauslösen und unterrühren (Schale entfernen). Eintopf in tiefe Teller schöpfen, mit Rucola garnieren, darauf einen Löffel Safranjoghurt setzen und mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.

Lasst es Euch schmecken!

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Ein gelber Fleck im Wohnzimmer!

Der neue Blick in unser Wohnzimmer. Alle Bilder von Franzi.

Langsam wird es ernst für mich – Stephan zieht Ende des nächsten Monats zu mir. Eigentlich hatten wir ja geplant, eine neue große gemeinsame Wohnung zu finden. Eigentlich… Nach einem Jahr erfolgloser Suche nach einem schönen Domizil, haben wir nun entschieden, dass aus meinen 33 Quadratmetern jetzt doch unsere 33 Quadratmeter werden. Zum Glück haben wir beide nicht sooo viele Sachen :).

Ein paar Kleinigkeiten müssen natürlich noch an das Leben zu zweit angepasst werden. Für kuschelige Fernsehabende war zum Beispiel mein Sofa doch etwas winzig. Zumindest das Problem ist jetzt gelöst – dank eines leuchtendgelben neuen Mitbewohners: Bei uns ist der STRANDMON Hocker von Ikea eingezogen. …Ach ja, das ist übrigens kein bezahlter Post – ich habe den Hocker selbst ausgesucht, bezahlt und nach Hause getragen.

Als ich das gelbe Schätzchen das erste Mal im Einrichtungshaus entdeckt habe, war ich sofort schockverliebt. Da ich jedoch Bedenken hatte, dass Stephan ihn mir aufgrund der auffallenden Farbgebung ausredet, habe ich ihn lieber gleich selbst nach Hause getragen. Um Tatsachen zu schaffen… das mit dem Kompromisse machen, muss ich wohl noch lernen. Jetzt steht er da und wir finden ihn und seine leuchtendgelbe Farbe beide großartig.

Weitere Einrichtungs-Neuigkeiten zeige ich bestimmt in den nächsten Wochen :).

Ich wünsche allen einen wunderbaren Start in eine neue Woche, die hoffentlich voll von leuchtenden Sonnenstunden ist!

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Auf meiner Playlist 3-18!

Wenn ich aus dem Fenster blicke, sehe ich blauen Himmel und Sonnenschein. Etwas Frühling ist also schon zu erahnen :). Okay, okay… es sind Minusgrade da draußen, aber das sind doch nur Details. Morgens zwitschern sogar schon die Vögel und am Wochenende wird die Zeit umgestellt – es geht also mit großen Schritten in Richtung warme Jahreszeit. Meine derzeitige Playlist bietet auch einiges an Frühlingsgefühlen: Es erwarten Euch zwei sentimentale Tracks und eine lautstarke Hymne.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anhören…

…und achtet auch auf das Vogelgezwitscher in den Morgen- und Abendstunden. Es gibt doch einfach nichts Schöneres für die Ohren :).

 

Night Shift von Lucy Dacus:

Dieses Lied vom neuen Album Historian der Singer-Songwriterin Lucy Dacus’ ist mein absoluter Liebling diesen Monat. Er erinnert mich an längst vergangene Zeiten, die nicht immer wundervoll waren, mich aber rückblickend doch etwas sentimental machen. Außerdem hat er Power und klingt so schön unverbraucht und echt :).

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https://www.youtube.com/watch?v=0WDZdT04ls4

 

Learning to Fly von William Fitzsimmons:

Gut, es ist kein Geheimnis, dass ich alles mag, was William fabriziert. Dieses Tom Petty Cover von ihm zählt natürlich auch dazu. Williams Stimme wirkt dabei so unglaublich zerbrechlich und sanft. Da er gerade eine sehr toughe Zeit hinter sich gebracht zu haben scheint, passt Tom Pettys Stück einfach wunderbar zu ihm – Gefühle, die man auch hört!

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https://www.youtube.com/watch?v=hbRl_bFIHBs

 

Water von Ra Ra Riot & Rostam:

– einfach eine wunderbar kritische Frühlingshymne, voller Widerstand und Elan. Genau das richtige für Zeiten, in denen eben doch noch viel zu wenig Menschen aufbegehren.

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https://www.youtube.com/watch?v=ZpvGu3szE24

 

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Social Media Week Hamburg 2018! #SMWHH18

Dieses Jahr fand die Social Media Week Hamburg im schönen Altonaer Museum und in der University of Applied Sciences Europe statt. ©Bild: Franzi.

Die Social Media Week Hamburg ist jetzt schon fast zwei Wochen vorbei. Wie jedes Jahr teile ich auch diesmal gerne wieder meine Learnings dieser vollgestopften, inspirierenden und ja manchmal eben auch chaotischen Tage mit Euch:

Das Wort “Influencer” ist immer noch in aller Munde. Danke noch einmal an Ricarda und Clara dafür, dass sie in ihrem Vortrag den schönen Satz Influenza war damals noch eine Grippe” in den Raum geworfen haben. Mein Biologenherz hat laut geklatscht und sich gefreut, dass es endlich mal jemand ausspricht :).

Eine Sache habe ich allerdings doch noch zu diesem Unwort gelernt: Der Trend geht wohl weg von Influencern mit hunderttausend Followern. Dafür rücken jetzt eher die “kleinen” Blogger und Instagramer mit weniger Followern, aber mehr regionaler Ausrichtung, in den Fokus der Marketingfirmen. Die sind einfach echter und schaffen damit auch mehr Vertrauen. Eigentlich logisch :).

Hier sind noch ein paar weitere schlaue Sätze, die ich an den drei Tagen der Social Media Week aufgeschnappt habe und gerne an Euch weitergeben würde:

Daniel Rehn über Trends im Social Media-Bereich:
“Es gibt einen Wertewandel: Von “Social” zu “Emotional” Media. Emotionalisierung und Empörung sind viel präsenter  als das Soziale. Also empört Euch – Empörung ist die Web-Währung mit dem höchsten Wechselkurs.”

Conny Dethloff zum Thema Facebook-Debatten mit Haltung führen:
“Das Schreiben zwingt, streng zu werden, mit dem eigenen Denken.”

Bruno Kollhorst zur Zukunft des digitalen Marketings:
“Sprache ist das Natürlichste, was der Mensch zur Kommunikation hat. Die Zukunft liegt im Voice Marketing.”

Zum Thema ‘Wieviel Individualität geht in der Gemeinschaft?’:
Es ist oft ein schwieriger Cut in den Sozialen Medien zwischen Dir als Privatperson und Dir als berufliche Person. Anja Greszik zur Verwendung von Klarnamen.

“Das was ich jetzt posten würde, würde ich mir das auf ein T-Shirt drucken lassen und damit losgehen? Ich zeige auf den Sozialen Medien nicht alles, was ich bin. Aber ich bin alles, was ich zeige. Stephanie Wagner

Berno Delius & Marius Bortolusso über die Filterblase Facebook:
“Das Filterblasen-Phänomen gab es schon immer. Früher hat man sich am Brunnen getroffen, später in der Dorfschänke. Es ist einem auf Facebook nur nicht bewusst.”

“Wir fallen immer noch auf den Mythos des offenen Netzes herein: Früher waren Redakteure die Gatekeeper über Inhalte. Heute sind diese Gatekeeper durch Algorithmen ersetzt. Maschinen bewerten News und wir tappen im Dunkeln.”

“Bei Facebook muss der User von einem Thema überzeugt werden, nachdem er aktiv gar nicht gesucht hat.”

“Journalisten müssen die eigene Filterblase verlassen, um dadurch schneller zu sein, als der Algorithmus.”

Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche. Mit vielen inspirierenden Zusammentreffen – offline und online :)!

P.S. Aufmerksame Leserinnen und Leser haben es bestimmt gemerkt: Dies hier ist mein allererster Eintrag auf My so-called Luck auf Deutsch. Seit 2011. Sehen wir es als Experiment. Leben heißt Veränderung und ich finde dieser Blog hat Veränderung gebraucht. Ach und hey, wie war das mit den regionalen Influenzas, äh Influencern? … Scherz beiseite, ich schau mal, wie es ankommt und dann sehen wir weiter. Ich freue mich auf Feedback!

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The Books I’ve Read: Faking Friends by Jane Fallon!

Pic by Franzi.

What would you do if your best friend is secretly having an affair with your fiancé? Would you cry in your sheets and break-up the relationship immediately? I certainly would, but Amy – the heroine of Jane Fallon’s novel Faking Friends – chooses another way…

When she arrives unannounced in her flat in London, her fiancé Jack is out, but it’s clear another woman has been making herself at home there. Amy wants to find out, who the woman is – and takes on as if everything is okay:  She books herself into a hotel, phones Jack and announces her arrival the same evening. The next day she finally realizes that the ‘Other Woman’ is Melissa, her best friend. But instead of falling apart, she’s determined to get her life back on track – and also to get some bit of revenge.

This book is a highly entertaining read. I started it and couldn’t drop it down anymore. It is written in a empathetic style with a story sometimes tragic, but often funny. A perfect book for the first (still cold) spring days!

Have a wonderful and entertaining week :)!

Like always: All credits appear after clicking the links. If you are interested in putting ads on My so-called Luck feel free to email me.

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