My so-called Luck

Ein Blog, der all den kleinen inspirierenden Dingen des Lebens gewidmet ist.

Category: Montagsüberraschung (Page 1 of 29)

Kurzgeschichte: Roter Jasmin


Bild von Franzi.

Frohe Pfingsten wünsche ich Euch :). Ich hoffe, Ihr genießt den freien Tag an der Sonne, zusammen mit Freunden oder Eurer Familie. Zur Feier des Tages teile ich heute zum ersten Mal eine meiner Kurzgeschichte mit Euch. Sie ist Ende letzten Jahres in einem Schreibkurs entstanden. Es geht um das Alter, um Einsamkeit und Kauzigkeit, genauso wie um die Familie.

Viel Vergnügen beim Lesen und habt eine wunderbare (kurze) Woche!

Das Telefon klingelt seit einer Minute. Rosalie versucht vergeblich, es zu ignorieren. Jeden Freitag um 16 Uhr läuft Roter Jasmin, Rosalies Pflichtprogramm. Wer sie kennt, weiß das und respektiert, dass sie in dieser Zeit nicht gestört werden will.

Rosalie flucht leise vor sich hin, erhebt sich schwerfällig vom Sofa und geht - ohne ihren Blick vom Fernseher abzuwenden - in Richtung des durchdringenden Geräusches. Am Apparat angekommen, nimmt sie kurz den Hörer ab und lässt ihn, den Blick noch immer fest auf den Fernseher gerichtet, sofort wieder auf die Gabel fallen.

Als sie endlich wieder auf ihr Sofa zurückgekehrt ist, atmet sie erleichtert durch, nimmt ein Schlückchen Tee und versinkt genüsslich in das Drama ihrer Lieblingsserie: Affären, Reitunfälle und ein Gutsherr, dessen Existenz vom ausschweifenden Lebensstil seiner Ehefrau bedroht ist. Ach, das ist genau das, was Rosalies Herz jetzt braucht.

Eine Woche später sitzt Rosalie wieder in ihrer bevorzugten Sofaecke, die Kissen gemütlich in den Rücken gestopft, vor sich eine Tasse Tee, im Fernseher Roter Jasmin.

Rrring, rrring. Das darf doch nicht wahr sein! Die ganze Woche schweigt dieses verdammte Ding, aber ausgerechnet jetzt bimmelt es. Rosalie schleppt sich zum klingelnden Telefon und drückt auf die Gabel.

Im Fernseher stehen ihre beiden Lieblingscharaktere gerade kurz vor ihrem ersten Kuss. Rosalie hält die Luft an, den Telefonhörer noch immer in ihrer Hand. Alles könnte sich verändern. Was wird aus den beiden und ihren Familien, wenn sie sich jetzt ihre Liebe eingestehen? Abspann. Fortsetzung folgt nächste Woche.

Rosalie knallt den Hörer zurück auf die Gabel. Wer ruft sie nur ständig zu dieser Unzeit an? Eine Frechheit ist das, einer alten Damen nicht einmal das kleine Vergnügen zu gönnen, in Ruhe ihre Serie sehen zu dürfen.

Rrring, rrring. Rrring, rrring. Das Traumpaar im Fernsehen hat gerade den eigentlich schon unvermeidbaren Kuss doch noch abwenden können - in dieser Sekunde erwacht das Telefon wieder zum Leben.

Rosalie verschüttet vor Schreck etwas Tee, der sich nun genüsslich durch das Spitzendeckchen zieht. Sie schnellt aus ihren Kissen hoch und stampft zum klingelnden Monsterapparat. Kurz überlegt sie, ob sie abnehmen soll. Nein, der Anrufer muss lernen, dass es so nicht geht. Rosalie drückt schnell die Gabel hinunter und legt den Hörer neben das Telefon.

In der Woche darauf hat Rosalie vorgesorgt: Der Hörer liegt neben dem Apparat, die Tischdecke ist gewaschen und der Tee dampft in der Porzellantasse. Diesmal wird sie niemand stören. Sie wird in Ruhe ihre Serie ansehen können.

Klingklang, klingklang. Die Haustürklingel läutet.

Rosalie drückt sich in ihre Sofaecke und schaltet auf Durchzug, die Augen fest auf das Geschehen von Roter Jasmin gerichtet.

Klingklang, klingklang. Zwanzig Minuten hält Rosalie durch. Der Besuch an der Haustür ebenfalls. Vor Wut schnaufend macht sich Rosalie auf den Weg zur Tür.

Sie öffnet und sieht vor sich ihre Enkelin Sonja stehen. „Was macht die denn hier?“, denkt Rosalie. „Sie meldet sich doch sonst nie...“

„Mensch Oma, endlich! Wolltest Du die Tür nicht öffnen oder hast Du die Klingel wirklich nicht gehört? Meine Anrufe nimmst Du auch nie entgegen.“

Rosalie hat keine Lust auf lange Erklärungen: „Komm schnell rein. Es läuft gerade Roter Jasmin.“ Mit einer grummeligen Kopfbewegung deutet sie in Richtung Wohnzimmer und stapft voraus, zurück in ihre Sofaecke.

Sonja setzt sich neben sie. Ihr Blick fällt auf den Telefonhörer, der neben dem Apparat liegt. Schweigend verbringen beide die nächste halbe Stunde.

Im Fernseher genießt die dekadent lebende Ehefrau des Gutsbesitzers ein Schäferstündchen mit dem Stallburschen ihres Gestüts.

Beim Abspann lächelt Rosalie zu Sonja hinüber: „Kennst Du die Serie?“

Sonja schüttelt den Kopf: „Ich hab sie heute zum ersten Mal gesehen. Gar nicht schlecht. Wie gehörte jetzt der Stallbursche zu dem adligen Nachbarn? Ist das wirklich der uneheliche Sohn?“

Rosalies Blick wird sanft: „Das ist eine lange Geschichte. Willst Du ein Stück Kuchen? Ich hole ihn schnell aus der Küche und erzähle es Dir.“

Eine Woche später stehen zwei Tassen Tee auf der Spitzentischdecke. Sonja ist diesmal von Anfang an dabei.

Ostern in Norditalien!


Blick von San Luca auf die Emilia-Romagna. Alle Bilder von Franzi.

Stephan und ich waren über Ostern für anderthalb Wochen in Norditalien: Mit dem Zug ging es erst von Hamburg nach München, dann am nächsten Tag von München nach Bologna. Dort hatten wir eine wunderbare AirBnB-Wohnung. Doch wir haben nicht nur Bologna erkundet – mit dem Zug war es nur ein Katzensprung nach Florenz und Rimini. Alle drei Städte haben sich total gelohnt:

Bologna war super zum Wohnen, Essen, Wein trinken und Kultur erleben – schlicht zum Genießen :).

Florenz war vollgepackt mit Touris (im Sommer möchte ich da nicht unbedingt sein), aber es lohnt sich: Die Kathedrale ist wirklich bombastisch anzusehen und ich konnte mir einen lang gehegten Traum erfüllen und endlich Michelangelos David besuchen. Die Uffizien haben wir allerdings ausgelassen und stattdessen eine megaleckere (glutenfreie) Pizza genossen.

Nach Rimini wollte ich vor allem, um mal wieder das Meer zu sehen. Der Charme der 1950er/60er umweht die Stadt noch immer. Die alten Hotelburgen haben mich an den Look der Wes Anderson Filme erinnert. Leider ist die goldene Zeit dieser Urlaubshochburg jedoch schon lange vergangen, was man diesem Teil der Stadt auch deutlich anmerkt. Ein italienisches Foodtruck-Festival im Sonnenschein, der Hafen und die Altstadt waren dagegen unsere absoluten Rimini-Highlights.

Unten kommen noch ein paar Foto-Impressionen und (kulinarische) Höhepunkte. Bei so vielen tollen Eindrücken war es wirklich schwer, sich für eine Auswahl zu entscheiden :).

Ich wünsche Euch eine wunderbar sonnige Frühlingswoche mit viel la dolce vita :)!

Bologna:


Blick von den Due Torri auf Bologna.

 


Die ganze Stadt ist mit solchen tollen Torbögen überdacht – ich liebe vor allem die reich verzierten Böden!

 


Nachdem man die 666 überdachten Stufen nach San Luca hinauf gewandert ist, wird man mit diesem unglaublichen Blick belohnt.

 


Diese wundervolle Patina an den Häusern in Bolognas Altstadt! Und das schöne Licht!

 


In Bologna lohnt sich es sich auch ganz besonders, die alte Universität, das “Archiginnasio”, zu besuchen! Hier ein Blick in die Bibliothek, toll ist aber auch der alte Anatomiesaal!

 


Durch dieses kleine Fenster (klarer Instagram-Hotspot – aus den Massen davor zu schließen) lässt sich erahnen, dass Bologna von einem Kanalnetz durchzogen ist. Heutzutage ist vieles davon überbaut.

Florenz:


Der Blick auf die Kathedrale ist wirklich sehr, sehr eindrucksvoll!

 


Okay, wir haben vielleicht 1,5 Stunden bei der Accademia anstehen müssen, aber ich wollte ihn unbedingt sehen: Michelangelos David. Hat sich gelohnt :)!

 


Ein bisschen weniger Touri-Trubel gab es auf der anderen Seite des Flusses Arno.

 


Wir sind zum Piazzale Michelangelo hinauf gewandert und haben die Stadt in aller Ruhe von oben genossen.

 


…Okay, ein paar Touris waren hier natürlich auch. Aber im Vergleich mit der Innenstadt war das wirklich harmlos und entspannend :).

 


Überspannt wird der Arno von einer Reihe von Brücken. Das hier ist wohl die bekannteste: Ponte Vecchio!

 


Das Abendlicht stand der Stadt wirklich sehr gut…

 


…weil es so hübsch war, gleich noch ein Abendbild!

 

Rimini:


Ich wollte unbedingt das Meer sehen und war noch nie an der Adria. Check! Check!

 


Die Badekabinen spiegeln noch ein bisschen Gefühl der 1950er/60er wider, als Rimini der Hotspot für deutsche Urlauber war.

 


Einer der ältesten Ehrenbögen: Der eindrucksvolle Augustusbogen!

 


Beschaulicher als am Meer geht es am Hafen von Rimini zu.

 


Unbedingt sehenswert ist die Tiberiusbrücke, die bereits seit dem Jahr 20 n. Christus dort steht.

 

Woran man in Norditalien nicht vorbei kommt:


Kaffee! Besonders mit einem Kaffeeliebhaber wie Stephan. An jeder Ecke gibt es allerfeinste Espressi und Cappuccinos!

 


Eis – natürlich! Hier in La Sorbetteria Castiglione. Auch lecker: Gianni und die Cremeria Funivia Bologna (ich liebe deren Orangeneis)!

 


Aperol – gab es keinen Kaffee, gab es Wein oder einen lecker-frischen Aperol-Spritz!

 


Apperitivo – Leckereien, die ab etwa 19h in den Bars zum Getränk mitserviert werden. Oft gibt es auch ein Buffet. Das Tarcaban Café hatte für mich das beste Apperitivo-Buffet (mit einer großen vegetarische Auswahl).

 


Käse und Wein – auf dem Bild bei La Prosciutteria Bologna. Im Altotasso ist der Wein (und die Stimmung) aber auch fantastisch.

 
Delikatessen! Da muss man einfach zuschlagen und ein bisschen was nach Hause mitnehmen. Hier bei Ceccarelli.

 


Roller! Wirklich, sie waren überall :)!

 

Wie immer: Alle Bildnachweise erscheinen nach einem Klick auf die entsprechenden Links . Für weitere Infos, Anregungen oder Fragen freue ich mich über eine Mail.

Social Media Week Hamburg 2018! #SMWHH18

Dieses Jahr fand die Social Media Week Hamburg im schönen Altonaer Museum und in der University of Applied Sciences Europe statt. ©Bild: Franzi.

Die Social Media Week Hamburg ist jetzt schon fast zwei Wochen vorbei. Wie jedes Jahr teile ich auch diesmal gerne wieder meine Learnings dieser vollgestopften, inspirierenden und ja manchmal eben auch chaotischen Tage mit Euch:

Das Wort “Influencer” ist immer noch in aller Munde. Danke noch einmal an Ricarda und Clara dafür, dass sie in ihrem Vortrag den schönen Satz Influenza war damals noch eine Grippe” in den Raum geworfen haben. Mein Biologenherz hat laut geklatscht und sich gefreut, dass es endlich mal jemand ausspricht :).

Eine Sache habe ich allerdings doch noch zu diesem Unwort gelernt: Der Trend geht wohl weg von Influencern mit hunderttausend Followern. Dafür rücken jetzt eher die “kleinen” Blogger und Instagramer mit weniger Followern, aber mehr regionaler Ausrichtung, in den Fokus der Marketingfirmen. Die sind einfach echter und schaffen damit auch mehr Vertrauen. Eigentlich logisch :).

Hier sind noch ein paar weitere schlaue Sätze, die ich an den drei Tagen der Social Media Week aufgeschnappt habe und gerne an Euch weitergeben würde:

Daniel Rehn über Trends im Social Media-Bereich:
“Es gibt einen Wertewandel: Von “Social” zu “Emotional” Media. Emotionalisierung und Empörung sind viel präsenter  als das Soziale. Also empört Euch – Empörung ist die Web-Währung mit dem höchsten Wechselkurs.”

Conny Dethloff zum Thema Facebook-Debatten mit Haltung führen:
“Das Schreiben zwingt, streng zu werden, mit dem eigenen Denken.”

Bruno Kollhorst zur Zukunft des digitalen Marketings:
“Sprache ist das Natürlichste, was der Mensch zur Kommunikation hat. Die Zukunft liegt im Voice Marketing.”

Zum Thema ‘Wieviel Individualität geht in der Gemeinschaft?’:
Es ist oft ein schwieriger Cut in den Sozialen Medien zwischen Dir als Privatperson und Dir als berufliche Person. Anja Greszik zur Verwendung von Klarnamen.

“Das was ich jetzt posten würde, würde ich mir das auf ein T-Shirt drucken lassen und damit losgehen? Ich zeige auf den Sozialen Medien nicht alles, was ich bin. Aber ich bin alles, was ich zeige. Stephanie Wagner

Berno Delius & Marius Bortolusso über die Filterblase Facebook:
“Das Filterblasen-Phänomen gab es schon immer. Früher hat man sich am Brunnen getroffen, später in der Dorfschänke. Es ist einem auf Facebook nur nicht bewusst.”

“Wir fallen immer noch auf den Mythos des offenen Netzes herein: Früher waren Redakteure die Gatekeeper über Inhalte. Heute sind diese Gatekeeper durch Algorithmen ersetzt. Maschinen bewerten News und wir tappen im Dunkeln.”

“Bei Facebook muss der User von einem Thema überzeugt werden, nachdem er aktiv gar nicht gesucht hat.”

“Journalisten müssen die eigene Filterblase verlassen, um dadurch schneller zu sein, als der Algorithmus.”

Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche. Mit vielen inspirierenden Zusammentreffen – offline und online :)!

P.S. Aufmerksame Leserinnen und Leser haben es bestimmt gemerkt: Dies hier ist mein allererster Eintrag auf My so-called Luck auf Deutsch. Seit 2011. Sehen wir es als Experiment. Leben heißt Veränderung und ich finde dieser Blog hat Veränderung gebraucht. Ach und hey, wie war das mit den regionalen Influenzas, äh Influencern? … Scherz beiseite, ich schau mal, wie es ankommt und dann sehen wir weiter. Ich freue mich auf Feedback!

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Those Small Little Moments!

A walk through the snow with friends on top of the Wurmberg, Harz! (Tuesday, January 2).
All pics by Franzi.

The last month was over in a sec. Again, it was stuffed with lots of little pretty moments: The first days in the (sometimes snowy) Harz with my pals, then back in Hamburg with lots of work but also relaxing hours. Three days in big Berlin with some sunshine, my godson and two insightful workshops. Plus friends, coffee and delicious meals. A good start into the year.

I wish you a wonderful new week! Enjoy those small pretty moments :)!

The smell of wood and snow (Tuesday, January 2)

Back in Hamburg, we enjoyed lots of delicious cups of coffee: Those beauties were served to us at Less Political (Sunday, January 7)

Sometimes you don’t get a table where you planned to have dinner … instead you get one in your favorite restaurants nearby – Brachmanns Galeron. A perfect night-out! (Saturday, January 13)

When a long workday is awarded with the perfect view onto the harbor (Thursday, January 18)

A short trip to Berlin – I simply love this colorful, rough, big city when it’s sunny (Wednesday, January 24)

A calm stroll through Hamburg Winterhude (Sunday, January 28)

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New Year’s Resolutions 2018!

Pic by Franzi.

I just checked my new year’s resolutions for 2017 and I fulfilled one from five resolutions.

I didn’t learn to sew (although Stephan organized a sewing course for me as a birthday present – but than I simply never found the time for it), I didn’t relax more (although I honestly tried), I didn’t listened more to my body (although I made some more doctors appointments than in the years before and regularly do my yoga) and I also didn’t visit more museums (at the moment I only remember one single museum visit the whole year). But -yippee- I cooked more foreign dishes (hello Nordic Cookbook recipes).

I know I can do better. Nevertheless, it’s always great to have a few resolutions in the back of the mind. It’s this constant nudge that you still have to do something.

So, for 2018 I resolve to:

Listen more to my body.

Relax more.

Write more (German fiction stories).

Find a flat with Stephan.

Four resolutions, that’s it – one has to concentrate on the important stuff.

Have a wonderful start into this fresh week and happy new year :)!

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Those Small Little Moments!

This rainbow in the Alster fountain! (Sunday, November 4). All pics by Franzi.

It’s time for a look back – those last four weeks were full of big and small events. In those tumultuous times, the small moments are those one has to enjoy the most and give back the power to go on.

I wish you a wonderful new week! Treasure those small pretty moments :)!

A surprise from Stephan: My very first time INSIDE the Elbphilharmonie – to listen to the singer songwriter Lisa Hannigan (Friday, October 20)

Those fall colors in my courtyard fascinated me (Saturday, October 21)

Hamburg’s television tower and the fairground lightened my way back home from my creative writing course (Monday, October 30)

My ‘little’ brother married (Friday, November 3)

Shiny ‘medals’ for junior scientists at the Nacht des Wissens (Night of the Sciences – Saturday, November 4)

The November light on the Isebekkanal (Saturday, November 11)

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Frankfurt Book Fair 2017: New Novels & Authors Quotes! #FBM17

The best thing of the Frankfurt Book Fair? For me, it’s that you see and meet all those inspiring authors. I am always impressed by everything they have to say – about their books, life, society or politics. Here are some authors and their books I saw, plus some remarkable quotes.

I wish you an inspiring start into the new week!

Sasha Marianna Salzmann (left) talking about her first novel Außer Sich // Beside Yourself, which made it into the short-list of the German Book Prize. All pics by Franzi.

Summary:

Since the beginning there’s the two of them, twins Alissa and Anton: In the small two-bedroom apartment in Moscow during the post-Soviet years and later, in Western Germany, where they roam the hallways of the asylum home. When Alissa has already dropped out of university, Anton disappears without a trace. Eventually, a postcard arrives from Istanbul – no text, no return address. Alissa sets out on a search in the torn city by the Bosporus and within her own family history – looking for her missing brother, but most of all, searching for the feeling of belonging that isn’t connected to one’s native country, mother tongue, or gender.

Sasha Marianna Salzmann regarding the dealing with the “underground” topic of gender fluidity in her book:

“Ovid und Shakespeare sind keine Underground-Schriftsteller gewesen. Queer war auch damals schon Thema und kam in deren Werken vor.” // “Ovid and Shakespeare were no underground authors. Queer  was  a topic already back then and present in their works.”

Sven Regener talking about his latest book Wiener Straße (made it to the long-list of the German Book Prize).

Summary:

This fourth “Frank Lehmann”-novel narrates what happened before the first three books: Kreuzberg, Berlin, early 1980s – a surreal world of artists, squatters, freaks, punks and newly arrived Berliners. Anyone could be a hero. Anything could become the next big thing. Frank Lehmann, slacker by nature, together with two artist friends has to move house because their landlord and flatmate, Erwin, wants them out of the way now that he is to become a father. Chaotic times… and things finally escalate completely when a rival artist collective decides to copying Erwin’s new business idea of  a “bar plus gallery”, sparking an art war that may lead to ruin for everyone.

Sven Regener on why he wrote again about Frank Lehman:

“Man muss Romane schreiben, wie sie einem einfallen. {…} Bei mir ging das mit dem Schreiben los, als mir eine Figur zugelaufen ist, nämlich dieser Frank.” // “Novels appear as an idea to you. {…} I started writing when a character appeared in my mind – and this character was Frank Lehmann.”

Richard David Precht in an interview about his book Erkenne Dich Selbst // Know Yourself (the second book of a trilogy about the history of philosophy).

Summary:

In the second volume of his three-part history of philosophy, Richard David Precht explores the development of Western thinking from the Renaissance to the end of the Age of Enlightenment.

Richard David Precht about Jean-Jacques Rousseau:

“Ein Arschloch deluxe. {…} Diese Schizophrenie, dass er Frauen ausnutzte und seine Kinder ins Findelheim steckte, aber die romantischsten Romane und einfühlsamsten Erziehungsromane seiner Zeit geschrieben hat.” // “An asshole deluxe. {…} This schizophrenia that he used women and sent his children into a foundling hospital, but wrote the most romantic novels and the most insightful Erziehungsromane (educational novels) of his time.”

Paula Hawkings (left) talking about her latest thriller Into the Water.

Summary:

In the last days before her death, Nel called her sister. Jules didn’t pick up the phone, ignoring her plea for help. Now Nel is dead. They say she jumped. And Jules has been dragged back to the one place she hoped she had escaped for good, to care for the teenage girl her sister left behind. But Jules is afraid. Of her long-buried memories, of the old Mill House, of knowing that Nel would never have jumped. And most of all she’s afraid of the water, and the place they call the Drowning Pool…

Paula Hawkings about reading while working on a new book project:

“I do love to read non-fiction. As a novel author, reading non-fiction is a relaxed way of reading – without the risk of adopting foreign ideas.”

Ulla Hahn (right) talking about her book Wir werden erwartet // They Are Expecting Us .

Summary:

This is the fourth (and last) novel of an autobiographic-inspired series by Ulla Hahn. It narrates the story of a young, gullible woman in the tumultuous years after 1968: Hilla Palm has the world at her feet. After a long search, the girl of humble origins has at last found where she belongs: to the world of literature and with Hugo, the man who accepts Hilla as she is, with all her bitter experiences. They discover love together and witness the 1968 upheavals, when everything seemed possible. But then fate puts a spoke in the wheel of her plans, and in desperation Hilla looks for support with people fighting for a more peaceful and fairer world. The philosophy of Marxism becomes her new spiritual home. She resolutely follows her convictions and in the end has to painfully realize that freedom without freedom of words is not possible.

Ulla Hahn about finally finishing her four-part series:

“Ich glaube mit dieser Erleichterung und Freude bin ich noch nie über eine Buchmesse gelaufen.” // “I believe I never walked along a book fair with this relief and happiness.”

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Late-Summer / Early-Fall Vacation 2017: At the Darss!

A small artwork I found at the “Weststrand” (west beach) near Ahrenshoop. All pics by Franzi.

It’s already one long week ago since we came back from our vacation at the Bay of Barth at the Darss. It was such a relaxing time: With lots of books, ice-cream, delicious meals, day trips – and even a bath in the (cold) Baltic Sea. Here are some impressions of those two fantastic weeks for you.

I wish you a wonderful new week! Have a wonderful time :)!

We made two hiking trips near Barth:

At Barth’s harbor we observed stunning sunsets:

Both of us adore the “Weststrand” (west beach) between Ahrenshoop and Prerow:

We also made a day trip to the city Greifswald, which we both really liked:

The old harbor in Greifswald.

The old wooden bridge in Wieck.

The stunning ruins of the monastery Eldena – famous because artist Casper David Friedrich painted them.

The Bay of Greifswald.

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Those Small Pretty Moments!

Sunset on the Alster (Friday, August 4). All pics by Franzi.

The last four weeks felt like a rollercoaster ride. There were extremely emotional moments and I was always on the run. Looking back, I first remember those big events that were incredibly important for me and my pals. But then there were also those pretty little moments: The ones that lasted only some hours or even minutes and came unexpected. Those moments are what makes life worth living and the happy power boosters that always give me fresh energy.

I wish you a wonderful new week! Enjoy those small pretty moments :)!

Stunning view on the Dove Elbe in Vierlande (Friday, July 21)

A relaxed afternoon in the allotment garden of my pal Annika (Friday, July 21)

A tour through the Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine with its impressive library (Thursday, July 27)

A walk from my dad’s house in Chemnitz to the Adelsbergturm – the same walk I did with my grandpa every time when I visited him as a kid (Saturday, July 29)

Home-made meringues and fresh roses from the Isemarkt (Friday, August 4)

On the CSD pre-party at the Jungfernstieg (Friday, August 4)

Sunset in Planten un Blomen (Saturday, August 5)

A relaxed evening on the couch: Just me, Stephan and a bottle of wine. Perfect (Tuesday, August 8)!

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New Hamburg Spots!

Schanzenturm“. Pic by Franzi.

After Hamburg was the G20 spot last week and everyday in the media, it’s time to calm down a bit in the city. Since I realized that many of my old Hamburg recommendations are not existing anymore (I promise to update those posts soon), it’s time to share with you some new favorite Hamburg spots of mine. Here they are…

Restaurants (Book a table in all of these, if you plan to eat there!):

Brüdigams… My all-time favorite in Hamburg! Classic cuisine with a modern twist. Always delicious!

Ti Breizh… Breton! Incredible tasty galettes and crepes!

Zum Spätzle… Cute little space that serves Swabian dishes.

Kleine Brunnenstraße 1… Little restaurant that’s perfect for special occasions (e.g. Valentine’s Day, Birthday dinners,…).

Bars

Vineyard… Perfect for having a glass of wine with good friends on the end of a stressful week.

Le Lion… The most sophisticated bar in Hamburg.

Coffee

Less Political… Located in the Sternschanze, this place is always crowded with young and hip people.

Black Delight… Small place that makes delicious coffee.

Ice-Cream

Luicella’s… An incredible variety of flavors!

Eisliebe… Always a good reason for a bike tour to Ottensen.

Eisprinzessinnen… Again: An incredible variety of flavors!

I wish you a wonderful July week! Enjoy the warm days :)!

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