My so-called Luck

Ein Blog, der all den kleinen inspirierenden Dingen des Lebens gewidmet ist.

Kathrin Weßling: Super, und dir?

©Bild: Franzi.

Manche Bücher wagen es, das Leben zu erzählen, wie es ist. Zum Glück hat Kathrin Weßling mit Super, und dir? so ein Buch geschrieben.

Idee des Buchs:

Marlene ist 31 Jahre alt und startet gerade beruflich richtig durch – nun ja, sie hat zumindest eine Art super Trainee-Stelle als Community Managerin für einen Konzern, den jeder kennt. Einen tollen Freund hat sie auch. Allerdings sieht sie den nicht mehr so oft, weil sie ständig arbeitet oder sich auf irgendwelchen sozialen Events rumtreibt, bei denen man für den Konzern eben dabei sein muss. Um durchzuhalten hat Marlene ihre eigenen Mittel – in Tablettenform und später auch in Form von weißem Pulver. Doch verträgt sich dieses Leben auf lange Zeit mit ihrer Beziehung, ihrem Job und ihrer (geistigen) Gesundheit? Kathrin Weßling nimmt ihre Leserinnen und Leser auf eindrucksvolle Art mit in den Strudel, der aus einem hochmotivierten, lieben Mittelstandsmädchen einen Junkie am Rande der Existenz werden lässt.

Was ist besonders toll an dem Buch?

Kathrin Weßling erzählt unbarmherzig da weiter, wo andere Autoren Schluss machen: Die sogenannte “Generation Y” ist auch bei ihr cool, erfolgreich, macht Party, hat Spaß und ist trotzdem hochmotiviert. Aber Kathrin Weßling geht weiter. Sie zeigt deutlich und knallhart wie beschissen die Realität oft aussehen kann: Unterbezahlte Jobs ohne Wertschätzung, die die Seelen auffressen und eine Partygesellschaft, die scheinbar leicht und unbeschwert ist, in Wahrheit aber doch die Seelen einer jungen Generation mit chemischen Substanzen zerfrisst.

Ich würde gerne behaupten, dass das ein Buch ist, das mit seinen Übertreibungen eine Warnung sein soll. Leider habe ich dafür schon zu viel gesehen und erlebt. Dieses Buch ist die schonungslose Darstellung, eines Lebens, das für eine ganze Generation bittere Realität ist. Ein Buch, vor dem ich meinen Hut ziehe. Chapeau Frau Weßling :).

Habt einen entspannten Start in eine Woche voller Leben!

Erdbeerbowlezeit!

Bereit zum Genießen: Erdbeerbowle! Bild von Franzi.

Ich bin stolze Besitzerin von zwei großen Bowlegefäßen. Okay, sie werden meist nur einmal pro Jahr wirklich genutzt, aber dann bin ich immer glücklich, dass ich sie habe. Und am allerallerliebsten genieße ich aus ihnen frische Erdbeerbowle :).

Rezept:

Zutaten: Etwa 1 kg Erdbeeren (gewaschen, entstielt und halbiert), 1 Flasche trockener Weißwein, 1 Flasche trockener Sekt, 2-3 Liter Wasser mit Sprudel, etwa 3 Esslöffel Rohrzucker, etwa 200 ml Erdbeerlimes, Eiswürfel.

Zubereitung:

In einem großen Bowlegefäß Erdbeeren, Sekt, Wein und Rohrzucker miteinander kombinieren. Mit soviel Sprudelwasser aufgießen, wie man mag (weniger Wasser bedeutet natürlich mehr Alkohol ;)). Mit Eiswürfeln herunterkühlen.  Wenn die Bowle leerer wird, einfach mit Wasser (und wer mag Sekt) und Eiswürfeln wieder auffüllen, bis alle Beeren weggenascht sind.

Habt eine (feucht-) fröhliche Woche :)!

 

Aufbewahrungs-Idee: Ein Korb für meine Ohrringe!

Ein Körbchen für meine Ohrringe :). Bild von Franzi.

Bisher habe ich meine Ohrringe in einer Art Bilderrahmen aufbewahrt. Dort waren sie immer gut aufgehoben und auch schön sichtbar. Nach vielen Jahren war es jetzt aber Zeit für etwas Neues – der Bilderrahmen hatte ausgedient. Also musste ich mir eine Alternative überlegen.

Dann ist mir dieses kleine Gitter-Körbchen begegnet: In das Gittergeflecht lassen sich meine Ohrringe super einhängen. Zudem sieht es schick aus und ich sehe jederzeit, was ich an Ohrring-Auswahlmöglichkeiten habe :).

Habt eine wunderschöne Juni (!)-Woche!

P.S. Das ist natürlich keine Werbung. Den Korb habe ich alleine gefunden und bezahlt. Es eignet sich bestimmt auch jeder andere Gitter-Korb dafür :).

 

Auf meiner Playlist 5-18!

Wahnsinn – seit Wochen sind in Hamburg schon frühsommerliche Temperaturen. Mit der Gradzahl steigt die Laune. Das spiegelt sich auch in meiner Playlist diesen Monat wider. Was hört ihr denn gerade so?

Viel Spaß beim Reinhören!

In Between Stars von Eleanor Friedberger:

Ein Song voller Soul. Perfekt für warme Frühlingsabende.

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https://www.youtube.com/watch?v=8SccdsY8tzo

 

God Save Our Young Blood von BØRNS feat. Lana Del Rey:

Durchtanzte Nächte und wilde Frühlingstage, daran muss ich bei diesem Lied denken (nicht, dass ich noch die Nächte durchtanzen würde… ;)). Dazu die melancholische, unverwechselbare Stimme von Lana Del Rey – großes Kino im 2018er Sound!

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https://www.youtube.com/watch?v=vUiE_0GPqKE

 

Make Me Feel von Janelle Monáe:

Eine tolle Prince Hommage, die im Ohr bleibt und trotzdem irgendwie anders klingt.

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https://www.youtube.com/watch?v=tGRzz0oqgUE

 

Kurzgeschichte: Roter Jasmin


Bild von Franzi.

Frohe Pfingsten wünsche ich Euch :). Ich hoffe, Ihr genießt den freien Tag an der Sonne, zusammen mit Freunden oder Eurer Familie. Zur Feier des Tages teile ich heute zum ersten Mal eine meiner Kurzgeschichte mit Euch. Sie ist Ende letzten Jahres in einem Schreibkurs entstanden. Es geht um das Alter, um Einsamkeit und Kauzigkeit, genauso wie um die Familie.

Viel Vergnügen beim Lesen und habt eine wunderbare (kurze) Woche!

Das Telefon klingelt seit einer Minute. Rosalie versucht vergeblich, es zu ignorieren. Jeden Freitag um 16 Uhr läuft Roter Jasmin, Rosalies Pflichtprogramm. Wer sie kennt, weiß das und respektiert, dass sie in dieser Zeit nicht gestört werden will.

Rosalie flucht leise vor sich hin, erhebt sich schwerfällig vom Sofa und geht - ohne ihren Blick vom Fernseher abzuwenden - in Richtung des durchdringenden Geräusches. Am Apparat angekommen, nimmt sie kurz den Hörer ab und lässt ihn, den Blick noch immer fest auf den Fernseher gerichtet, sofort wieder auf die Gabel fallen.

Als sie endlich wieder auf ihr Sofa zurückgekehrt ist, atmet sie erleichtert durch, nimmt ein Schlückchen Tee und versinkt genüsslich in das Drama ihrer Lieblingsserie: Affären, Reitunfälle und ein Gutsherr, dessen Existenz vom ausschweifenden Lebensstil seiner Ehefrau bedroht ist. Ach, das ist genau das, was Rosalies Herz jetzt braucht.

Eine Woche später sitzt Rosalie wieder in ihrer bevorzugten Sofaecke, die Kissen gemütlich in den Rücken gestopft, vor sich eine Tasse Tee, im Fernseher Roter Jasmin.

Rrring, rrring. Das darf doch nicht wahr sein! Die ganze Woche schweigt dieses verdammte Ding, aber ausgerechnet jetzt bimmelt es. Rosalie schleppt sich zum klingelnden Telefon und drückt auf die Gabel.

Im Fernseher stehen ihre beiden Lieblingscharaktere gerade kurz vor ihrem ersten Kuss. Rosalie hält die Luft an, den Telefonhörer noch immer in ihrer Hand. Alles könnte sich verändern. Was wird aus den beiden und ihren Familien, wenn sie sich jetzt ihre Liebe eingestehen? Abspann. Fortsetzung folgt nächste Woche.

Rosalie knallt den Hörer zurück auf die Gabel. Wer ruft sie nur ständig zu dieser Unzeit an? Eine Frechheit ist das, einer alten Damen nicht einmal das kleine Vergnügen zu gönnen, in Ruhe ihre Serie sehen zu dürfen.

Rrring, rrring. Rrring, rrring. Das Traumpaar im Fernsehen hat gerade den eigentlich schon unvermeidbaren Kuss doch noch abwenden können - in dieser Sekunde erwacht das Telefon wieder zum Leben.

Rosalie verschüttet vor Schreck etwas Tee, der sich nun genüsslich durch das Spitzendeckchen zieht. Sie schnellt aus ihren Kissen hoch und stampft zum klingelnden Monsterapparat. Kurz überlegt sie, ob sie abnehmen soll. Nein, der Anrufer muss lernen, dass es so nicht geht. Rosalie drückt schnell die Gabel hinunter und legt den Hörer neben das Telefon.

In der Woche darauf hat Rosalie vorgesorgt: Der Hörer liegt neben dem Apparat, die Tischdecke ist gewaschen und der Tee dampft in der Porzellantasse. Diesmal wird sie niemand stören. Sie wird in Ruhe ihre Serie ansehen können.

Klingklang, klingklang. Die Haustürklingel läutet.

Rosalie drückt sich in ihre Sofaecke und schaltet auf Durchzug, die Augen fest auf das Geschehen von Roter Jasmin gerichtet.

Klingklang, klingklang. Zwanzig Minuten hält Rosalie durch. Der Besuch an der Haustür ebenfalls. Vor Wut schnaufend macht sich Rosalie auf den Weg zur Tür.

Sie öffnet und sieht vor sich ihre Enkelin Sonja stehen. „Was macht die denn hier?“, denkt Rosalie. „Sie meldet sich doch sonst nie...“

„Mensch Oma, endlich! Wolltest Du die Tür nicht öffnen oder hast Du die Klingel wirklich nicht gehört? Meine Anrufe nimmst Du auch nie entgegen.“

Rosalie hat keine Lust auf lange Erklärungen: „Komm schnell rein. Es läuft gerade Roter Jasmin.“ Mit einer grummeligen Kopfbewegung deutet sie in Richtung Wohnzimmer und stapft voraus, zurück in ihre Sofaecke.

Sonja setzt sich neben sie. Ihr Blick fällt auf den Telefonhörer, der neben dem Apparat liegt. Schweigend verbringen beide die nächste halbe Stunde.

Im Fernseher genießt die dekadent lebende Ehefrau des Gutsbesitzers ein Schäferstündchen mit dem Stallburschen ihres Gestüts.

Beim Abspann lächelt Rosalie zu Sonja hinüber: „Kennst Du die Serie?“

Sonja schüttelt den Kopf: „Ich hab sie heute zum ersten Mal gesehen. Gar nicht schlecht. Wie gehörte jetzt der Stallbursche zu dem adligen Nachbarn? Ist das wirklich der uneheliche Sohn?“

Rosalies Blick wird sanft: „Das ist eine lange Geschichte. Willst Du ein Stück Kuchen? Ich hole ihn schnell aus der Küche und erzähle es Dir.“

Eine Woche später stehen zwei Tassen Tee auf der Spitzentischdecke. Sonja ist diesmal von Anfang an dabei.

Michael Nast: Egoland!

©Bild: Franzi.

Eigentlich schreibe ich hier ja nur über Dinge, die mich inspirieren und glücklich machen. Nun ja, Egoland von Michael Nast hat mich vielleicht nicht glücklich gemacht, aber inspirierend war es dann irgendwie doch: Beim Prolog des Buches hat es mir den Atem verschlagen. So eine Wahnsinns-Grundidee verpackt in einen tollen Stil habe ich den Episoden-Schreiber Michael Nast nicht zugetraut. Eine Seite weiter war die Enttäuschung dann groß: Herr Nast kehrte zu seinem alten Ich zurück und schrieb vor allem … über sich selbst. Und über Berlin als eine Stadt voller Narzissten. Kurz gefasst: Super Idee, die Umsetzung ist leider ein Flop.

Idee des Buchs:

Ein junger Autor stirbt. Die Aufzeichnungen zu seinem nächsten Roman fallen einem befreundeten Autor in die Hände. Aus den Notizen und Mitschnitten des Verstorbenen entsteht „Egoland“, eine Geschichte voller Intrigen, inspiriert von realen Ereignissen im Leben des Toten.

Schauplatz der Geschichte ist Berlin, ihre Protagonisten sind Archetypen der „Generation Beziehungsunfähig“: Sie sind Narzissten und Egomanen, leben aneinander vorbei, rauchen, trinken und haben Sex. Wichtig ist ihnen nicht, wer sie sind, sondern wie sie von außen wahrgenommen werden. Diese digital-verseuchten Großstädter hängen an ihren Smartphones, als ginge es um ihr Leben. Ihre „Alles gut“-Mentalität kann langfristig jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass eigentlich gar nichts gut ist.

Anspruch des Buchs:

Michael Nast wird als Stimme der „Generation Beziehungsunfähig“ gefeiert. Hier versucht er sich das erste Mal an einem Roman, der einen Einblick in die Lebenswelt der Mittzwanziger bis Enddreißiger gibt: Ständig auf der Suche nach Bestätigung, ob im Job, der Liebe oder auf ihren Instagram-Accounts, verkörpern sie eine Generation unempathischer Egomanen.

Was ist toll an dem Buch?

Die Grundidee einer Geschichte in einer Geschichte ist wunderbar, verspricht Großes und macht Lust auf mehr. Der Prolog ist geheimnisvoll und so authentisch geschrieben, das man gar nicht anders kann, als nach dem Namen „Andreas Landwehr, Schriftsteller“ zu googeln.

Warum es sich trotzdem nicht lohnt, dieses Buch zu lesen:

Ab dem ersten Kapitel verschwindet leider jede Spannung: Der Plot wird langatmig und vorhersehbar.

Die Charaktere bleiben flach, austauschbar und voller Stereotypen. Es tauchen zu viele Namen auf, zu viele zu ähnliche Personen – man verliert leicht den Überblick.

Leider ist das Buch auch nicht gut lektoriert: Die 1. Auflage weist enorm viele Grammatik- und Rechtschreibfehler auf, die in ihrer Häufung nerven.

Schreibstil: Der bemüht-intellektuelle Anspruch von Herrn Nast endet häufig in Schlangensätzen oder Halbsätzen, die noch einmal erklären, was man zuvor bereits gelesen hat. Für Kolumnen mag das funktionieren. Ein Roman verzeiht diese Langatmigkeit und das Unvermögen, sich auf den Punkt genau ausdrücken zu können, leider nicht.

Es gibt wenig Raum für die Fantasie des Lesers: Obwohl die Protagonisten nur wenig Tiefe besitzen, gibt der Autor jeden ihrer Gedanken vor. Dem Leser wird damit nicht zugetraut, eigene Schlüsse aus dem Verhalten der Protagonisten zu ziehen. Damit schwillt das Buch auf über 400 Seiten an – für eine Geschichte, die auch gut (und vielleicht sogar besser) auf 200 Seiten gepasst hätte.

Habt einen inspirierenden Start in die neue Woche, die nicht nur fulminant beginnen, sondern auch genauso enden soll :)!

P.S. Diese Kritik ist bereits hier erschienen – ich bin schneller als Stephan durch das Buch gekommen und hatte mehr dazu zu sagen, weshalb ich ihm ausnahmsweise die Kritik für Vorablesen verfasst habe. Euch wollte ich sie aber auch nicht vorenthalten ;).

 

Spargelzeit: Zeit für Spargelsalat!

Frisch angerichtet: Spargelsalat mit Himbeeren. Bild von Franzi.

Endlich ist es wieder so weit: Spargelzeit! Ich liebe Spargel, weiß oder grün – völlig egal :). Und da es nicht jeden Tag Sauce Hollandaise geben kann, bringe ich mit Spargelsalat ein wenig frische Abwechslung in die Frühlingszeit.

Rezept:

Zutaten: 1 kg weißer Spargel (geputzt und geschält), 1 Avocado (gewürfelt), 400 g Himbeeren, 1 Handvoll Basilikumblätter (gehackt), 1 Schalotte (gehackt), Saft einer Orange, 2 EL Aceto Bianco, 1 EL Honig, 2 EL Olivenöl, 1 TL Vanillezucker, Salz, Pfeffer, Zucker.

Zubereitung:

Den Spargel für etwa 20 Minuten in Salzwasser mit einer Prise Zucker kochen, abtropfen und abkühlen lassen. In mundgerechte Stücke schneiden. Avokadowürfel, Spargel, Zwiebel, Basilikum und Himbeeren in eine Schüssel geben. Orangensaft darübergießen. Ein Dressing herstellen: Dazu Olivenöl, Honig, Aceto Bianco und Vanillezucker mixen. Mit Salz und Pfeffer würfeln und zu dem Salat geben.

Bon Appétit :)!

Frisch eingezogen: String-Regale!

Ein (Kaffee-)Regal für unsere Küche…

Sooo… der Einzug ist geschafft. Seit dem Wochenende wohnt Stephan jetzt ganz offiziell und mit all seinem Hab und Gut bei mir. Meine – also besser gesagt unsere – 33 Quadratmeter sind recht übersichtlich, trotzdem haben wir es geschafft, dass eine Freundin bei ihrem letzten Besuch meinte, die Wohnung sähe nach Stephans Einzug größer aus als vorher :). Richtig viel haben wir eigentlich gar nicht verändert. Klar, beide mussten wir kräftig aussortieren und Stephans dunkle WG-Möbel durften hier auch nicht rein. Die größte Veränderung sind aber die neuen – wie ich finde sehr schicken – Regale an unseren Wänden: Ein kleineres in der Küche (für Stephans Kaffeezubehör) und ein großes im Wohnzimmer (für unsere Kochbücher).

Als ich überlegt habe, was für ein Regal ich haben wollen würde, dachte ich sofort an das alte “Leiter-Regal” in meinem ehemaligen Kinderzimmer (ein ähnliches sieht man HIER). Nach ein wenig Recherche stellte ich fest, das man solche Regale jetzt “String” nennt und es sich dabei um einen Designklassiker aus Schweden handelt. Außerdem hängen sie in faktisch jeder Wohnung von Instagram-Leutchen, denen ich mittlerweile zum Thema “Interior” folge.

Aber Mainstream hin oder her, ich fand die Regale trotzdem totschick und passend für unsere Wohnung. Stephan war zum Glück auch meiner Meinung, der Plan wurde in die Tat umgesetzt und wir haben drei weiße String Pockets gekauft. Das Ergebnis macht mich glücklich und kann auf den Fotos bewundert werden.

Tanzt alle gut in diese erste Maiwoche und macht euch einen schönen freien Dienstag!

Eine kleine Neben-Anekdote zu dem Wohnzimmerregal: Das sollte eigentlich im Schlafzimmer hängen. Der Strommesser ist jedoch vor dem Bohren an so ziemlich jeder Stelle in dem Raum ausgerastet. Nachdem ich kräftig die Wände angepöbelt habe (und Stephan beleidigt war, weil er dachte ich meckere mit ihm), haben wir uns für das Wohnzimmer als Herberge für das Regal entschieden. Eine gute Entscheidung :).

** Das ist natürlich keine Werbung. Wir haben die Regale selbst gekauft (und montiert). Ich finde sie schön und wollte das gerne mit Euch teilen :).**

… und ein (Kochbuch-)Regal für unser Wohnzimmer. Alle Bilder von Franzi.

Auf meiner Playlist 4-18!

Die Blüten der Bäume sind in den letzten zwei Wochen explodiert und schon beinahe wieder verblüht. Jetzt würde man meinen, meine Playlist müsste sich mit fröhlichen Frühlingssongs füllen. Doch das ist ganz und gar nicht der Fall – ich mag wohl die dramatischen Momente in der Musik. Aber eines müssen sie doch haben: Etwas Echtes und Unverfälschtes. Drei Songs, die das für mich schaffen hört Ihr weiter unten, wenn Ihr mögt.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anhören!

Cracker Drool von Goat Girl:

Goat Girl machen sonderbare Musik – dieser Song erinnert mich an den Pulp Fiction Soundtrack. Er würde aber auch hervorragend als Serienmusik zu True Blood passen. Wunderbar schräg!

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https://youtu.be/FSpzsO1RDTM

Hate You von Kate Nash:

Kate Nash singt ein Anti-Liebeslied und das mit ganz viel gute Laune (plus einer gehörigen Prise Hass). Ich mag wohl einfach tragische Liebeslieder, unten kommt auch noch eins… das hat zum Glück gar nichts mit meinen aktuellen Gefühlszustand zu tun :).

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https://youtu.be/d2D0uuT_cT0

November Blue von The Avett Brothers:

Ein melancholischer Song, der sicher nicht in den April passt, aber mit seiner rohen Echtheit einfach überzeugt.

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https://youtu.be/gV_SyNfnPxI

Ostern in Norditalien!


Blick von San Luca auf die Emilia-Romagna. Alle Bilder von Franzi.

Stephan und ich waren über Ostern für anderthalb Wochen in Norditalien: Mit dem Zug ging es erst von Hamburg nach München, dann am nächsten Tag von München nach Bologna. Dort hatten wir eine wunderbare AirBnB-Wohnung. Doch wir haben nicht nur Bologna erkundet – mit dem Zug war es nur ein Katzensprung nach Florenz und Rimini. Alle drei Städte haben sich total gelohnt:

Bologna war super zum Wohnen, Essen, Wein trinken und Kultur erleben – schlicht zum Genießen :).

Florenz war vollgepackt mit Touris (im Sommer möchte ich da nicht unbedingt sein), aber es lohnt sich: Die Kathedrale ist wirklich bombastisch anzusehen und ich konnte mir einen lang gehegten Traum erfüllen und endlich Michelangelos David besuchen. Die Uffizien haben wir allerdings ausgelassen und stattdessen eine megaleckere (glutenfreie) Pizza genossen.

Nach Rimini wollte ich vor allem, um mal wieder das Meer zu sehen. Der Charme der 1950er/60er umweht die Stadt noch immer. Die alten Hotelburgen haben mich an den Look der Wes Anderson Filme erinnert. Leider ist die goldene Zeit dieser Urlaubshochburg jedoch schon lange vergangen, was man diesem Teil der Stadt auch deutlich anmerkt. Ein italienisches Foodtruck-Festival im Sonnenschein, der Hafen und die Altstadt waren dagegen unsere absoluten Rimini-Highlights.

Unten kommen noch ein paar Foto-Impressionen und (kulinarische) Höhepunkte. Bei so vielen tollen Eindrücken war es wirklich schwer, sich für eine Auswahl zu entscheiden :).

Ich wünsche Euch eine wunderbar sonnige Frühlingswoche mit viel la dolce vita :)!

Bologna:


Blick von den Due Torri auf Bologna.

 


Die ganze Stadt ist mit solchen tollen Torbögen überdacht – ich liebe vor allem die reich verzierten Böden!

 


Nachdem man die 666 überdachten Stufen nach San Luca hinauf gewandert ist, wird man mit diesem unglaublichen Blick belohnt.

 


Diese wundervolle Patina an den Häusern in Bolognas Altstadt! Und das schöne Licht!

 


In Bologna lohnt sich es sich auch ganz besonders, die alte Universität, das “Archiginnasio”, zu besuchen! Hier ein Blick in die Bibliothek, toll ist aber auch der alte Anatomiesaal!

 


Durch dieses kleine Fenster (klarer Instagram-Hotspot – aus den Massen davor zu schließen) lässt sich erahnen, dass Bologna von einem Kanalnetz durchzogen ist. Heutzutage ist vieles davon überbaut.

Florenz:


Der Blick auf die Kathedrale ist wirklich sehr, sehr eindrucksvoll!

 


Okay, wir haben vielleicht 1,5 Stunden bei der Accademia anstehen müssen, aber ich wollte ihn unbedingt sehen: Michelangelos David. Hat sich gelohnt :)!

 


Ein bisschen weniger Touri-Trubel gab es auf der anderen Seite des Flusses Arno.

 


Wir sind zum Piazzale Michelangelo hinauf gewandert und haben die Stadt in aller Ruhe von oben genossen.

 


…Okay, ein paar Touris waren hier natürlich auch. Aber im Vergleich mit der Innenstadt war das wirklich harmlos und entspannend :).

 


Überspannt wird der Arno von einer Reihe von Brücken. Das hier ist wohl die bekannteste: Ponte Vecchio!

 


Das Abendlicht stand der Stadt wirklich sehr gut…

 


…weil es so hübsch war, gleich noch ein Abendbild!

 

Rimini:


Ich wollte unbedingt das Meer sehen und war noch nie an der Adria. Check! Check!

 


Die Badekabinen spiegeln noch ein bisschen Gefühl der 1950er/60er wider, als Rimini der Hotspot für deutsche Urlauber war.

 


Einer der ältesten Ehrenbögen: Der eindrucksvolle Augustusbogen!

 


Beschaulicher als am Meer geht es am Hafen von Rimini zu.

 


Unbedingt sehenswert ist die Tiberiusbrücke, die bereits seit dem Jahr 20 n. Christus dort steht.

 

Woran man in Norditalien nicht vorbei kommt:


Kaffee! Besonders mit einem Kaffeeliebhaber wie Stephan. An jeder Ecke gibt es allerfeinste Espressi und Cappuccinos!

 


Eis – natürlich! Hier in La Sorbetteria Castiglione. Auch lecker: Gianni und die Cremeria Funivia Bologna (ich liebe deren Orangeneis)!

 


Aperol – gab es keinen Kaffee, gab es Wein oder einen lecker-frischen Aperol-Spritz!

 


Apperitivo – Leckereien, die ab etwa 19h in den Bars zum Getränk mitserviert werden. Oft gibt es auch ein Buffet. Das Tarcaban Café hatte für mich das beste Apperitivo-Buffet (mit einer großen vegetarische Auswahl).

 


Käse und Wein – auf dem Bild bei La Prosciutteria Bologna. Im Altotasso ist der Wein (und die Stimmung) aber auch fantastisch.

 
Delikatessen! Da muss man einfach zuschlagen und ein bisschen was nach Hause mitnehmen. Hier bei Ceccarelli.

 


Roller! Wirklich, sie waren überall :)!

 

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